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Lange Nacht der Forschung 2016 Wien 0

Heute geht es um das Brot

  Heute Abend findet in Österreich wieder die Lange Nacht der Forschung statt! Mit dem Brot präsentiert sich das Austrian Centre for Digital Humanities der Österreichischen Akademie der Wissenschaften angeregt durch unseren Brotbeitrag. Wer sich also erste Ergebnisse live und in Farbe anschauen möchte und auch etwas des Brotes kosten möchte, komme gern nachher am Heldenplatz vorbei! Von 17 bis 23 Uhr sind wir da. Weitere Informationen gibt es auf der Seite der Langen Nacht der Forschung.

explore.bread.at! Poster DHd 2016 0

Das Brot stellt sich der Wissenschaft

In den letzten Wochen war ich auf gleich zwei Konferenzen mit einem Poster unterwegs. Zuerst auf der DGfS mit einem Poster über unsere Datenbank als Ressource samt dem Vorhaben, was mit der Datenbank in Zukunft so alles geschehen soll. Auf wirklich viel fachliche Gespräche bin ich dort allerdings nicht gestoßen.   Die DBÖ als Ressource – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft from Melanie Seltmann   Ganz anders war es auf der zweiten Konferenz, der DHd2016. Hier trafen nicht nur Linguisten aufeinander, sondern Wissenschaftler aus den verschiedensten Humanwissenschaften sowie der Informatik. Diese ganze Dynamik, die auf der Konferenz herrschte, war Wahnsinn! Ich...

Krapfen Quarkbällchen 0

Ein Krapfen auf Reisen

Wo man hinschaut, um Fasching kommt man nicht umher. So entwickelte sich letztens im Büro ein Gespräch um Krapfen. „Ihr sagt Berliner zu unseren Krapfen“, freute sich eine Kollegin. Leider musste ich sie enttäuschen. Wir essen uns nicht selbst, bei uns isst man Pfannkuchen. Die Diskussion taucht – meiner Erfahrung nach – jedes Jahr neu auf, wenn sich Personen verschiedener Regionen mischen. Essen ist eben stets ein sehr beliebtes Thema. Und wenn man schon nicht den ganzen Tag vor Krapfen sitzt und sie isst (oder auch wenn man das macht…), dann muss man eben darüber reden. Bereits im historischen Appetitlexikon...

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Blick über den Tellerrand

Heute soll es zu einer Art kleiner Werbeeinschaltung kommen. Nein, jetzt flimmert kein Film von irgendeinem Brothersteller über den Bildschirm und es gibt auch keine bezahlte Lobeshymne auf irgendein Produkt oder eine Seite. Viel mehr wurde ich gestern auf das Projekt „ResteFerwertung“ aufmerksam gemacht. Ziel ist es, die Biografie des Bayerischen Kochbuchs zu  erzählen. Frau Dr. Regina Frisch schreibt in ihrer Crowdfunding-Kampagne:  „Ich schreibe kein Kochbuch: Ich schreibe ein Buch über ein Kochbuch. Das erfolgreiche Bayerische Kochbuch wurde wieder und wieder neu aufgelegt – ist sich treu geblieben und hat dennoch den Zeitgeist des 20. Jahrhunderts eingeatmet. Das Bayerische Kochbuch...

weihnachtskekse 0

Von Plätzchen und Keksen

Im Büro gab es in den letzten Wochen eigentlich ständig etwas Gebackenes. Heute habe ich auch mal etwas mitgebracht: Plätzchen. Wie ich es von zuhause kenne. Nur dass man da in Österreich nicht Plätzchen sagt, es heißt Kekse. Zumindest heute. Das Kekse gibt es nämlich auch noch gar nicht so lange im deutschsprachigen Gebiet. Das Wort stammt aus dem englischen cakes und hielt erst 1905 als Keek (Pl. Keeks) Einzug in den Duden. Kurze Zeit später verschwand der doppelte Vokal und es wurde forthin Kek (Pl. Keks) geschrieben. Vor 1911 verwendete die Firma Bahlsen für ihren Butterkeks noch die englische Schreibung Leibniz-Cakes,...

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Vom Brot, das auszog ein Butterbrot zu sein

Ich beschäftige mich nicht nur mit unseren eigenen Daten, sondern lese selbstverständlich auch andere Studien rund um mein Thema, also derzeit vor allem rund um das Thema Brot. Derzeit sitze ich an einem Beitrag, der sich mit dialektalen Vorkommen von Butterbrot beschäftigt. Es ist ein Wahnsinn, wie viel verschiedene Wörter es hierzu gibt. Da gibt es die allgemein vorkommenen Synonyme Brotscheibe, Schnitte, Stück und Butterbrot sowie die in geschlossenen Gebieten auftretenden Synonyme Stulle, Bemme, Brügg(e), Botter(h)am, Dong(e), Fietz, Flade(n), Kampe(n), Kante(n), Moas(s)en(brot), Mugl, Rundum, Runzel, Scherz(l), Schmalzbrot, Schmalzgeige, Schmalz und Brot, Schmeer(-ie-), Schnitzen, Strichi, Tart und Wäche. Noch weniger enden wollend ist...

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Ein herzliches Willkommen mit Kletzen!

Warum eigentlich Brot? Wenn man das Fragebuch des WBÖ durchblättert, findet man ganz verschiedene Themenbereiche. Als ich meine Stelle antrat, gehörte unter anderem zu meiner Einarbeitung, mich mit dem vorhandenen Material vertraut zu machen. Dazu gehört auch eben dieses Fragebuch. Schon beim ersten Durchblättern blieb ich an einigen interessanten Bereichen hängen und mir sprangen bald mögliche Fragestellungen in den Sinn. Einer dieser Bereiche war das Brot bzw. Brot backen. Es gibt gleich drei Fragebögen zum Brot backen (28-30), darauf folgt einer zum Weißbrot (31) – da kann man, noch zumal als leidenschaftlicher Foodblogger, einiges draus machen.